Coronavirus: Umgang mit Genehmigungen der AOK Bayern

Umgang mit bereits genehmigten Verordnungen der AOK Bayern für Reha-Sport in Herzgruppen

  • Im Zusammenhang mit der aktuellen Situation wurden gemeinsam mit der Abrechnungsstelle der AOK Bayern, dem DLZ Heilmittel, für Versicherte und Leistungserbringer folgende Regelungen getroffen:
    • Bereits genehmigte Verordnungen, welche im Zusammenhang mit dem Corona-Virus unterbrochen werden (Schließung der Übungsstätte durch den Leistungserbringer, Quarantäne des Versicherten bzw. des Übungsleiters, Vorsichtsmaßnahme des Versicherten) behalten ihre Gültigkeit.
    • Wird die Leistungserbringung/Teilnahme wieder aufgenommen, kann die noch ausstehende Anzahl von Übungseinheiten in Anspruch genommen werden.
    • Eine Verlängerung über den genehmigten Zeitraumes hinaus ist um den Zeitraum möglich, in welchem die Leistung aufgrund der Schließung durch den Leistungserbringer, der Quarantänezeit usw. nicht durchgeführt bzw. in Anspruch genommen werden konnte.
    • Diese Verlängerung muss nicht von der AOK nochmals genehmigt werden.
  • Hinweise für den Leistungserbringer:
    • Zu beachten ist, dass der Leistungserbringer auf der Teilnahmebestätigung die Unterbrechung/ den Unterbrechungszeitraum aufgrund des Corona-Virus vermerkt!
    • Weiterhin ist darauf zu achten, dass trotz Erweiterung des Genehmigungszeitraums nur die Anzahl der gesamten Übungseinheiten erbracht werden, welche genehmigt wurden!
    • Entsprechend gekennzeichnete Abrechnungsunterlagen werden aufgrund der aktuellen Situation von unserer Abrechnungsstelle bezahlt.
    • Es besteht ein Vergütungsanspruch für die bereits erbrachten Übungseinheiten. Wir empfehlen aufgrund der aktuellen Sachlage diese Leistungen unabhängig von den vertraglich geregelten Zwischenabrechnungen sofort abzurechnen, um Liquiditätsengpässe abzumildern.

Wir empfehlen, diese Hinweise zu beachten, damit die Vergütung möglichst reibungslos erfolgen kann.